Tourismuscluster trifft sich im KulturRaum Bad Bertrich

Kundenbegeisterung als Wachstumsstrategie

Im sogenannten KulturRaum finden übers Jahr verteilt eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen statt wie z.B. Pfingst- und Muttertagskonzerte, Kabarett, klassische Konzerte, OpenAir Konzerte im Kurgarten, das Bierfestival aber auch geführte Wander- und Gesundheitstouren.

Schon die Römer wussten die Bad Bertricher Thermalquelle zu schätzen. Dort, wo heute der Kursaal steht, gab es auch Mitte des 19. Jh. schon ein Badehaus, welches jedoch durch einen Hangrutsch zerstört wurde. Übrig blieben nur zwei steinerne Badewannen, die man heute noch besichtigen kann. Anstelle des Badehauses wurde dann eine zum Kurgarten hin offene Trink- und Wandelhalle gebaut – das spätere Kursaalgebäude.


Die Netzwerk-Mitglieder in der Trinkhalle des Kursaalgebäudes.

Zwei alte Badewannen aus dem 19 Jh. die heute noch besichtigt werden können.

Einblicke in den KulturRaum und die Heilquelle

Dort im Erdgeschoss konnten wir während der Führung auch von der Heilquelle probieren und erfuhren Interessantes zur benachbarten Vulkaneifeltherme. Die einzige Glaubersalzquelle in Deutschland speist u.a. die Therme sowie die Trinkquellen im Kursaalgebäude und am Löwenkopfbrunnen. Das Wasser stammt aus 2,3 km Tiefe und hat eine Austrittstemperatur von 32 Grad. Es hilft bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen, Gelenkschmerzen, Gastritis, Magenschleimhautentzündungen, Gallen-Leberleiden und Parodontose etc.

Die heutige Vulkaneifeltherme ist ein Neubau aus dem Jahr 2010 und hat jährlich rund 180 000 Besucher. Die stärksten Besuchermonate liegen im Winter, besonders im Januar. Viele Hotels haben eine Kooperation mit der Therme und verweisen ihre Gäste dorthin. Derzeit wird das Dampfbad komplett erneuert. Der Kurort Bad Bertrich zählt im Jahr rund 205.000 Übernachtungen und 32.000 Gästeankünfte.



Weitere intressante Themen im Blick

Anschließend standen weitere interessante Themen auf der Tagesordnung wie beispielsweise die positive touristische Entwicklung im ersten Quartal des Tourismusjahrs 2026. Hier konnten alle Verbandsgemeinden ihre Zahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die Zuwächse sind vor allem auf den Reisemobil- und Campingtourismus zurückzuführen.

Weiterhin wurde über die neue EmpCo Richtlinie zur Nachhaltigkeitskommunikation informiert, die ab September in Kraft tritt und Greenwashing verhindern soll. Touristische Betriebe, Kommunen und Tourist-Infos müssen zukünftig bei ihrem Marketing in Bezug auf Ökologie und Klimaschutz immer Zertifikate und Belege mitliefern.

Zudem stand die bessere Nutzung des google-Unternehmensprofils und die Vorstellung der geplanten Onboarding-Tage für ausländische Azubis, die im August in Kooperation mit dem Gastronomischen Bildungszentrum und der BBS Cochem durchgeführt werden, auf dem Programm.

Ein herzliches Dankeschön an das GesundLand Vulkaneifel und den Fürstenhof für die Führung und Bewirtung!

Möchten auch Sie zukünftig an den Treffen und Besprechungen des Tourismusclusters teilnehmen oder hat Ihr Betrieb Themen, die er hier einbringen und zur Diskussion stellen möchte? Dann melden Sie sich gerne bei Ihrer Ansprechpartnerin des Tourismusclusters. Die Teilnahme am Tourismuscluster Eifel | Mosel| Hunsrück ist vollkommen kostenfrei.: